Na gut, vielleicht wärst du nicht unbedingt gerne Millionär, aber bestimmt hast du irgendeinen anderen Wunsch.

Vielleicht möchtest du gerne um die Welt reisen und über das Internet dein Geld verdienen? Vielleicht träumst du davon, dich mit deiner Leidenschaft selbstständig zu machen? Vielleicht hast du auch einen ganz anderen Traum, von dem du hoffst, dass er Wirklichkeit wird.

Das Leben ist (k)ein Wunschkonzert

Was denn nun: ist es ein Wunschkonzert oder nicht?

Es ist beides.
Du kannst dir im Grunde alles Mögliche wünschen, dagegen ist nichts einzuwenden. Wenn du es aber auch tatsächlich realisieren willst, solltest du dir eine ganz bestimmte Frage stellen. Was bin ich bereit, dafür zu tun?

Um darauf Antworten zu finden, ist deine Ehrlichkeit gefragt.
Du musst deine rosarote Wunschbrille absetzen und einen Realitätscheck machen. Ohne diesen sind viele Träume zum Scheitern verurteilt.

  • Du willst dir neben deinem Vollzeitjob eine Selbstständigkeit aufbauen?
    Ja, das ist möglich – wenn du bereit bist, dafür deine Freizeit zu opfern und in Kauf zu nehmen, dass du lange Arbeitstage und weniger Zeit für Freunde und Hobbys haben wirst.
  • Du möchtest ortsunabhängig arbeiten und um die Welt reisen? 
    Ja, das ist möglich – wenn du bereit bist, die notwendige Disziplin aufzubringen, dich zu fokussieren und dich nicht von jeder Ablenkung verlocken zu lassen.

Wünsche und Träume zu haben, ist etwas Tolles. Aber glaub mir: sie fallen dir nicht in den Schoß!

Die Sehnsucht nach der leichten Lösung

So ein Traum kann verdammt attraktiv sein! Der Weg dahin jedoch weniger.
Daher überrascht es auch nicht, dass viele den Wunsch nach einer einfachen Lösung haben.

Das erklärt wiederum, wieso unhaltbare Werbeversprechen auf positive Resonanz stoßen. Dabei ist offensichtlich, dass das nicht funktionieren kann:

  • „Ich zeige dir, wie du in drei Monaten von 0 auf 5 stellige Einnahmen kommst.“
  • „Mit meiner Erfolgsformel in nur 30 Tagen zu deinem Wunschgewicht.“
  • „Unser praxiserprobtes 4 Schritte System, das unseren Kunden innerhalb von innerhalb von zwei Tagen neue hochqualifizierte Interessenten bringt, die ein Programm für 3000 Euro und mehr kaufen.“

Am Ende ist die Enttäuschung groß, weil das versprochene Resultat nicht eingetreten ist, aber zwischen Wunsch und Ergebnis klafft nun mal eine Lücke. Und diese schließt sich nur, indem du etwas dafür tust!

Auch vermeintliche Erfolgsrezepte erfordern, dass du selbst in die Gänge kommst.
Du erzielst dein Wunschgewicht nicht alleine dadurch, indem du dich für einen Kurs einträgst – du musst dich auch bewegen und deine Ernährung umstellen.

Kein Coach, kein Trainer, kein sonstwer kann dir helfen, deinen Traum zu verwirklichen, wenn du nicht bereit bist, selber etwas dafür zu tun. Und damit meine ich wirklich etwas zu machen, das über das bloße Geld ausgeben hinausgeht. Dadurch hast du zwar das Gefühl, tätig geworden zu sein, aber der Schein trügt.

Wenn du also einen Wunsch hast – etwas, wonach du dich sehnst – dann frage dich am besten das hier.

  • Wie wichtig ist mir dieser Wunsch wirklich? Was erhoffe ich mir dadurch?
  • Ist es überhaupt mein eigener? Fühle ich mich vielleicht dazu gedrängt, diesen Wunsch zu haben oder lasse ich mich durch die Medien verführen?
  • Möchte ich diesen Wunsch aus tiefstem Herzen verwirklichen?
  • Was treibt mich dazu an? Was ist mein Warum?
  • Und was bin ich bereit, dafür zu machen?
    Bin ich bereit, über meinen Schatten zu springen? Frust und Niederlagen auszuhalten? Mich unangenehmen Situationen auszusetzen? Neues zu lernen? An mir zu arbeiten?

Indem du dich fragst, was du bereit bist zu geben, verlieren manche Träume ihre Anziehungskraft. Das ist absolut in Ordnung. Nicht jeder Traum muss auch gelebt werden.

Und so landest du am Ende wieder bei dieser Frage: was will ich wirklich?

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